Im Büro bereite ich mit meiner Assistentin Clara eine Geschäftsreise vor. Ich arbeite an einer Präsentation, während Clara Flüge und Unterkünfte organisiert und nebenbei die Buchhaltung aktualisiert. „Dein Kunde hat gerade geschrieben“, sagt sie. „Eine Teilnehmerin, Anna, hat am letzten Tag der Veranstaltung Geburtstag. Sie wird 40 und muss pünktlich zum Zug.“ Ich speichere meine Arbeit und überlege. Die Gruppe ist klein, nur acht Personen. „Clara, antworte, dass wir das berücksichtigen. Frag an, ob wir zur letzten Pause eine Flasche Sekt öffnen dürfen, und besorg ein kleines Geschenk.“ Clara nickt, murmelt etwas von „schneller Antwort“ und greift zum Telefon. Ich höre, wie sie die Idee mit dem Sekt vorschlägt – sie wird begeistert angenommen. Clara druckt Reiseunterlagen aus, legt sie in meine Mappe und sagt: „Das Geschenk ist bestellt, Blumen lasse ich vor Ort liefern.“
Tage später stehe ich am Flughafen in der Sicherheitskontrolle. Mein Koffer rollt hinter mir, in der Hand halte ich das verpackte Geschenk. Ich lege Laptop, Handy, Schlüssel, Gürtel und Uhr in die Wanne. Ein letztes Piepen – ich deute auf die Metallösen meiner Schuhe. Nach der Kontrolle bemerke ich, wie die Mitarbeiter auf den Gepäckscanner starren. Eine Frau fragt, was in dem Päckchen sei. Ich zucke die Schultern, sehe zylindrische Formen auf dem Monitor und rufe Clara an. „Aluminium-Teelichthalter, ein Geburtstagsgeschenk“, erkläre ich der Kontrolleurin. Sie nickt, ich sammle meine Sachen und gehe zum Gate.
Zwei Stunden später stehe ich am Rednerpult, starte meinen Laptop und begrüße die Teilnehmer. Die Gruppe ist freundlich, wir tauschen Visitenkarten und Höflichkeiten. Mein Vortrag über Unternehmensstrategien beginnt pünktlich. In den Pausen lerne ich die Teilnehmer persönlich kennen – jeder hat eine eigene Geschichte, aber ein gemeinsames Ziel. Am Abend lädt der Kunde uns spontan zum Essen ein.
Im Hotel frische ich mich auf und lasse mich nach Kaiserswerth fahren. Das Restaurant ist gemütlich, die Gespräche werden nach der Vorspeise privater. Die Männer fragen nach meiner Karriere, die Frauen nach meinem Leben – meiner Heimat, meinem Hund, meinen Vorlieben. Ich halte die Gruppe bei Laune, erzähle Anekdoten und sorge für Gelächter.
Während der zweiten Vorspeise vibriert das Telefon des Kunden. Er entschuldigt sich, steht auf und geht ein paar Schritte beiseite. Die Gruppe flüstert, einige witzeln über Wetten, doch ich frage nicht nach. Er kehrt zurück: „Meine Frau hat Wehen, ich muss los. Vielleicht bin ich morgen nicht da.“ Ein Mitarbeiter bietet an, ihn zu fahren, und beide verschwinden.
Ich wende mich an den verbleibenden Mann: „Jetzt wird’s schwer. Vier Frauen gegen uns zwei. Wir wechseln uns nach jedem Gang ab, damit einer essen kann.“ Er lacht: „Ich bin um 22:30 raus, Telefonkonferenz mit Singapur.“ Nach dem nächsten Gang verabschiedet er sich, und ich sitze allein mit vier Frauen am Tisch. Mein Blick fällt auf Anna. Sie wirkt jünger als 40, groß, schlank, mit kurzen blonden Haaren und einem eleganten Kostüm. Ihre langen Beine, die sie als Nebenjob für Strumpfhosen-Werbung zeigt, sind kaum zu übersehen. Ihre Pumps und ein filigranes Armband unterstreichen ihre Ausstrahlung. Sie übernimmt das Gespräch, und die Stimmung wird intensiver.
Nach dem Dessert verabschieden sich die anderen drei Frauen. Anna und ich bleiben allein. Ich spiele mit meinem Weinglas: „Jetzt sind wir zu zweit.“ Sie lächelt, ihre Augen funkeln. „Erzähl mir von deiner Unfähigkeit, Beziehungen zu führen“, flüstert sie. Ich sehe ihre Beine, stelle mir vor, wie ich sie auseinanderdrücke, doch mein Pflichtbewusstsein siegt: „Anna, nicht heute.“ Wir trinken schweigend Espresso und rufen Taxis.
Am nächsten Morgen sind alle Teilnehmer da. In der letzten Pause erscheint der Kunde mit zwei Flaschen Sekt: „Eine für Anna, eine für meinen neugeborenen Sohn, Erik.“ Wir stoßen an, ich überreiche Anna das Geschenk, erzähle die Flughafen-Anekdote und wünsche ihr alles Gute. Die Blumen kommen pünktlich. Ich verabschiede mich von der Gruppe und trete die Rückreise an.
Einige Tage später ruft Anna an, fragt nach Details des Vortrags. Ich antworte geduldig und sage: „Ich freue mich, wenn du dich wieder meldest.“ Eine Stunde später ruft sie erneut, aufgeregt: „Ich bin befördert worden und morgen in deiner Stadt. Ich will dich sehen.“ Ich lade sie ein, erkläre den Weg, da sie kein Navi hat.
Am Abend, nach einem chaotischen Tag, räume ich notdürftig meine Wohnung auf. Der Türsummer klingt, Anna steht schüchtern vor mir: „Ich kann nicht glauben, dass ich hier bin.“ Ich führe sie herein, mein Hund hebt kurz den Kopf. Ich nehme ihren Mantel, biete Getränke an. „Wasser“, sagt sie. Im Wohnzimmer mustere ich sie: ein enges Kostüm, knielanger Rock, weiße Bluse, die Jacke sorgfältig über die Sofalehne gelegt. Ihre Beine, in feinen Strümpfen, sind perfekt. „Die Strumpfhose ist von einem meiner Auftraggeber, oder?“, frage ich. Sie lächelt: „Danke, sie steht mir.“
Wir setzen uns, trinken Wasser, sprechen über Arbeit, unsere Wurzeln, unsere Jugend. Anna wird lockerer, zieht die Pumps aus, legt die Beine aufs Sofa. Ich beobachte ihren Körper, ihren Po, ihre Brüste, ihre Füße in den glänzenden Nylons. Die Atmosphäre wird entspannt, Jazz spielt leise, das Licht ist gedämpft. Anna zieht eine Decke heran, sagt: „Der Rock zwickt, ich will ihn ausziehen.“ Ich grinse: „Tu’s, aber langsam. Zieh die Schuhe wieder an, setz dich auf den Glastisch, spreize die Beine und streichle deine Strümpfe. Ich erzähle dir, was ich denke.“
Anna errötet: „Das hab ich noch nie gemacht.“ Ich lehne mich zurück: „Bitte, tu’s für mich. Ich erzähle dir, was ich während des Vortrags dachte, als deine Beine unter dem Tisch hervorstachen.“ Sie steht auf, schlüpft in ihre Stilettos, öffnet langsam ihre Bluse, zeigt ein Spitzenkorsett. Der Rock gleitet herunter, enthüllt halterlose Strümpfe und einen winzigen String. Sie setzt sich auf den Tisch, streichelt ihre Beine, spreizt sie leicht. „Macht dich das an?“, flüstert sie. „Du machst mich verrückt“, antworte ich, meine Erektion sichtbar.
Die Spannung knistert. Anna lehnt sich zurück, öffnet ihren String, streichelt sich. „Was willst du mit mir machen?“, fragt sie rau. Ich ziehe mich aus, mein Schwanz springt frei. „Lehn dich zurück, spreize dich, wichs mir mit deinen Füßen.“ Sie legt ihre Füße um meinen Schwanz, die Nylons fühlen sich warm an. „Du hast wunderschöne Füße“, sage ich. Sie findet den Rhythmus, wird schneller. „Werde ich was schmecken?“, stöhnt sie. „Von der nächsten Ladung“, antworte ich.
Ihre Bewegungen bringen mich an den Rand. „Spreiz dich, ich will deine Muschi sehen“, keuche ich. Mein Orgasmus bricht heraus, spritzt über ihre Hände, ihren Hals, ihr Korsett. Sie verrreibt es, leckt meinen Schwanz sauber. Ich küsse ihre Stirn, wir sinken aufs Sofa. „Erzähl mir von dir“, sagt sie. Ich erzähle von meiner Kindheit im Elsass, meinen Studienjahren, meiner gescheiterten Ehe, meiner Leidenschaft für Jazz und gutes Essen. Sie hört zu, ihre Augen leuchten.
Anna schmiegt sich an mich, wir lachen, die Stimmung ist leicht. In der Küche finde ich nur Wein, Oliven und Käse. Sie lacht über meinen Single-Kühlschrank, nimmt Camembert und Brot. Wir essen, trinken, reden. Später im Schlafzimmer küsse ich ihren Hals, ihre Brüste, ihren Bauch. Sie stöhnt, gibt sich hin. Meine Zunge findet ihre Schamlippen, ich lecke, sauge, bis sie laut ihren Orgasmus herausschreit.
Wir küssen uns, sprechen über Liebe, Ängste, das Leben. „Ich hab Angst, nur eine Affäre zu sein“, sagt sie. „Anna, lass uns die Zeit genießen. Wir sind im Ziel, hör auf zu rennen.“ Wir trinken Wein aus der Flasche, küssen uns, erkunden unsere Körper. Im Bett liebe ich sie langsam, von hinten, finde unseren Rhythmus. Sie stöhnt, dirigiert mich mit ihrem Becken. Ich komme tief in ihr, wir sinken erschöpft zusammen.
Später, im Halbschlaf, spüre ich ihre Wärme. Sie rutscht näher, ihre Bewegungen wecken mich. Ich dringe wieder in sie ein, wir lieben uns schnell, hart. Sie kommt laut, ich breche über ihr zusammen. „Frühstücke mit mir“, murmele ich. „Aber jetzt schlafen.“ Wir sinken in die Kissen, zufrieden, eng umschlungen.
